2012-2015
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Das “Nordkap-Logbuch”  von Falko Boes und Volker Inselmann
25. Juni 2015, 19:26Uhr: Warum die Aländer es sich mit und verscherzt haben... Dienstag, 23.06.2015 Wir erreichen die Åland-Inseln am Vormittag bei schönstem Sonnenwetter und 20 Grad.  Die Inseln sind verbunden durch künstliche Dämme und Fähren. Die erste Fähre lässt nicht lange auf sich warten und bringt uns kostenfrei auf die andere Seite. Weiter geht es knapp 15 Minuten, bis wir die nächste Fähre erreichen. Hier müssen  wir zunächst geschlagene 2 1/2 Stunden bis zur nächsten Überfahrt warten. Wir verkürzen die Wartezeit im angrenzenden Kiosk/Cafe "LandsEnd" mit Kaffee und Zimtschnecke. Artig wieder in der Reihe stehend verkauft uns einer der Fährleute ein Ticket für €16,00, gültig für alle Überfahrten bis auf die Hauptinsel. Doch die werden wir an dem Tag nicht wie geplant erreichen. Nach 35 Min. Überfahrt auf eine der "Zwischeninseln" erreichen wir die nächste Fähre, die uns auf die Hauptinsel und unserem Tagesziel bringen soll. Wir wollten uns die "Hauptstadt" Mariehamn anschauen und vom Campingplatz am Tag darauf mit der Fähre  die Åland-Inseln Richtung Schweden verlassen. So fragt uns der Fährmann, ob wir reserviert haben. Reservierung? Bei so kleinen Fähren? Ein Motorrad kann man doch immer mal irgendwo mit an die Seite schieben!? Natürlich hatten wir keine Reservierung. Ok, wir sollen warten, bis alle Fahrzeuge an Bord sind, und wenn dann noch Platz ist, können wir mit. Es war noch Platz, aber er hätte gerne von jedem Einzelnen €58,00, wenn die Fahrt weitergehen soll. Hallo? Das gelöste Ticket an der Fähre zuvor ist doch für ALLE Inseln gültig!? Jaaaa, aber: Erst wieder am nächsten Tag! Bäng, das hatte gesessen... Sofort weiterfahren  zahlen, am nächsten Tag kostenlos! "Was soll das", fragten wir uns. Will man so die Touristen auf der Insel "halten"? Wäre ja fast nachvollziehbar, ja, eine geradezu clevere Geschäftsidee... Aber auf dieser Insel gibt es NICHTS. Ein kleines Geschäft mit Lebensmitteln, Post und Tanke in einem. Das war's. Wir überlegten hin und her und lehnten die Weiterfahrt am selben Tag für den nicht zu erklärenden Aufschlag aus Prinzip schon ab. Auf Nachfrage bekommen wir nur die Info  "Sorry, ist halt so...". Weder auf den Tafeln am Fähranleger noch im Internet fanden wir einen Hinweis auf dieses "Geschäftsgebaren". Es blieb uns nichts anderes übrig, als auf einer kleinen Campingwiese nachmittags um drei das Zelt aufzuschlagen und abzuwarten. Mittwoch, 24.06.2015 Die erste Fähre am nächsten Tag ging gegen acht Uhr, Mitnahme auch hier fraglich, da wir  erst für die 18 Uhr Passage eine Reservierung bekamen. Also pünktlich da sein und darauf hoffen, an Bord zu dürfen. Halb sechs in der Frühe im Regen Zelt abgebaut und um sieben am Fähranleger. Wir durften mit. Uff... Nun, die Hauptinsel erlebten wir daher nur im "Vorbeiflug", gegen 13:30 Uhr ging die Fähre nach Schweden. Auf Wiedersehen Åland-Inseln. Wir "brettern" durch Schweden und erreichen am Abend einen schön gelegenen Campingplatz. Wir verputzen unsere letzten Lebensmittel, die wir noch so bei uns führen. Donnerstag, 25.06.2015 So erreichen wir heute Jönköping. Hier gewährt uns Volkis Cousine freundlicherweise "Unterschlupf", bis dann morgen die Fahrt Richtung Dänemark weitergeht. Je weiter wir Richtung Süden kommen, bessert sich das Wetter zusehends... So auch heute... So macht  das Motorradfahren wieder richtig Spaß. Tja, liebe "Lüt", wenn wir uns das nächste (und letzte) Mal auf diesem Kanal melden, wird das Abenteuer Nordkap beendet sein. Wir freuen uns schon riesig auf unsere Familien und unser Zuhause. Bis bald, Volki und Falko
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